Südsteiermark

Großklein / Narrath

09.09. - 03.10.2021

 

Die Südsteiermark mit seiner typischen Hügellandschaft erinnert gerne an die Toskana. Sie ist ein hervorragendes Anbaugebiet für ausgezeichnete Weine. Ein Großteil der Weinhänge haben ein ordentliches Gefälle. Die Südsteiermark hat neben kulinarischen Erlebnissen auch Kultur, Geschichte und viele Brauchtümer zu bieten. Der Weg zum Wein ist oft leicht zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen. Die Hügel rauf und runter, durch idyllische Dörfer und steile Weingärten, entlang saftiger Wiesen und durch bunte Mischwälder führen dich die Wege. Jeweils oben angekommen, kannst du die außergewöhnliche Naturlandschaft im tollen Rundumblick genießen. Echte südsteierische Gastfreundschaft wirst du in den vielen Buschenschänken, traditionellen Wirtshäusern und renommierten Haubenlokalen erleben. Daher wussten auch schon die Römer die traumhafte Südsteiermark zu schätzen.


Anreise 09.09.2021

 

Um 04.00 Uhr ist Tagwache. Der Wohnwagen ist bereits am Haken. Wir wollen gut durch Wien kommen und daher fahren wir um 05.00 Uhr ab. Wie erhofft, kommen wir über die Süd-Ost-Tangente gut durch Wien. Auf der A2 geht es ebenfalls zügig voran. Bei Graz fahren wir auf die A9 ab. Kurz vor Leibnitz geht es von der Autobahn ab und die B74 bringt uns bis Heimschuh. Danach fahren wir die L604 bis Narrath zum Campingplatz Strablegg (mehr Info zum CP findest du hier). Wir werden herzlich empfangen, der Ablauf und die Angebote am Platz werden uns erklärt. Dabei erfahren wir auch, dass täglich, außer Dienstag, der Bäcker gegen 08.30 Uhr vor Ort kommt. Danach checken wir ein. Um 09.30 Uhr beziehen wir unseren Stellplatz auf einer Terrasse mit toller Aussicht. Wir bauen auf und schauen uns anschließend das Areal an. Um 17.30 Uhr gehen wir zum Abendessen ins Winzerhaus. Es gibt herrliche Schweinsripperl und dazu verkosten wir die super Weine des Winzers. Müde geht es um 21.00 Uhr in die Betten.


Radtour zur Remschnigger Alm (48,3km / 895Hm)

 

Nach einer guten Nacht werden wir um 08.00 Uhr wach. Ich stelle den Kaffee auf und hole beim Bäcker Leckeres für unser Frühstück. Dieses Genießen wir ausgiebig. Um 11.23 Uhr steigen wir auf unsere Räder. Wir wollen die „Weinstraßenausfahrt Kreuzberg/Saggautal“ machen. Die Tour führt uns auf Radwegen durch die liebliche Landschaft über Radiga, St. Johann im Saggautal und Arnsfeld nach Remschnigg. Hier biegen wir zur Remschniggalm ab. Über einen Forstweg und eine Weide erreichen wir die Remschniggalmhütte (Pogleihütte 670m). Diese urige Almhütte ist umgeben von einem Buchenwald und herrlichen Streuobstwiesen. Sie liegt auf einem langgezogenen Höhenrücken mit freiem Ausblick auf die slowenische Hügel- und Almenlandschaft. Hier stärken wir uns mit Kräuterlimonade und Butterbrot. Weiter geht es am Grenzweg auf der Slowenischen Seite bis zum Alpengasthof Pronintsch, wo wir wieder auf die Österreichische Seite wechseln. Jetzt geht es wieder flott runter nach Remschnigg und weiter nach Leutschach. Hier haben wir plötzlich Probleme mit der Orientierung, da die Beschilderungen sehr mangelhaft sind. Wir fragen uns durch und entschließen uns dann, dass wir über den Karnerberg zum gleichnamigen Höheweg fahren wollen. Hier haben wir zwar etwas Auto- und Motorradverkehr, aber es hat sich gelohnt. Oben angekommen, haben wir wieder einen wunderschönen Blick in die typischen Weinhänge der Südsteiermark. Wir fahren den Höhenweg am Weingut Grill und Hofstätt vorbei, bis wir links weg in den Lexweg einbiegen. Jetzt geht gute 7 km bis nach Großklein ordentlich bergab bis. Von hier haben wir dann nur mehr 2,5 km bis zu unserem Campingplatz. Um 16.22 Uhr sind wir bei unserem Wohnwagen. Hier wird dann geduscht und um 18.30 Uhr geht es zum Abendessen vor Ort. Kürbiscremesuppe, Kalte Platte und Nachspeise steht heute am Plan. Bei einem guten Glas Wein, lassen wir den herrlichen Tag ausklingen.

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Radtour 2-Flüsse-Tour (51,7km / 363Hm)

 

Heute wollen wir nach dem Frühstück die 2-Flüsse-Tour unter die Räder nehmen. Diesmal starten wir um 11.00 Uhr. Wir steigen in den Radweg ein und fahren nach Kleinklein. Hier überqueren wir den Saggaubach und kommen nach Großklein. Von hier geht es nördlich weiter und wir überfahren nochmal den Saggaubach und kommen an die Sulm. An dieser geht es jetzt entlang und wir kommen nach Gelinstätten. Hier finden wir einen kleinen Campingplatz, plaudern kurz mit dem Betreiber und plötzlich sehen wir alte bekannte Camperkollegen, welche gerade ihre Vorzelte vor den Wohnwägen aufbauen. Ein längeres Plauscherl ist drinnen, bevor es wieder die Sulm entlang weitergeht. Wir kommen nach Wies und hier verlassen wir dann die Sulm und in Folge geht es runter nach Eibiswald, wo wir, am Ölspur-Campingplatz vorbei, bei Hörmsdorf wieder an den Saggaubach kommen. Diesen entlang, fahren wir über Pitschgau und Oberhaag nach Saggau. Jetzt haben wir nur noch weinige Kilometer zu unserem Wohnwagen. Um 15.00 Uhr steigen wir wieder von unseren Rädern. Um 18.30 Uhr geht es zum Abendessen. Diesmal gibt es eine hervorragende Knoblauchcremesuppe, ein saftiges Brathenderl und wieder leckere Nachspeise.

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Soboth - Ausflug mit PKW

 

Heute wollen wir den Tag gemütlicher angehen. Bei einem ausgedehnten Frühstück einigen wir uns auf einen Ausflug auf die Soboth. Diese Gegend liegt an den südwestlichen Ausläufern der Koralpe im Dreiländereck Steiermark-Kärnten-Slowenien. Mit unserem Evoque steuern wir zuerst das liebliche Wanderdorf Soboth an. Der malerische Ortskern selbst liegt auf 1070m und ist geprägt durch alte Lindenbäume und blumengeschmückten Häuser. Holzfiguren, ein Kriegerdenkmal aus Birkenkreuzen, die dominante Ortskirche St. Jakob mit seinem Friedhof, sowie das 2005 fertiggestellte Jakobihaus beindrucken uns besonders. Danach fahren wir die knapp 3,5 km weiter zum Stausee. Der Stausee Soboth mit seinen fjordähnlichen Buchten liegt auf 1080m Seehöhe. Er erstreckt sich über eine Länge von drei Kilometern und einer Breite bis zu einem Kilometer, hat Trinkwasserqualität und kann sich im Sommer bis zu 24°C erwärmen. Vor der Staumauer – eigentlich ein Schüttdamm, parken wir unser Auto und spazieren am Ufern entlang die rund 2,6km zu „Charly´s Hütte“. Hier machen wir Pause, stärken uns mit einer kleinen Jause, genießen die Sonne und den Blick auf den Stausee. Danach marschieren wir wieder zu unserem Auto zurück und machen uns auf den Rückweg zum Campingplatz. Auch für heute haben wir uns zum Abendessen angemeldet und so genießen wir am Abend eine exzellente Eintropfsuppe, sehr gut abgeschmecktes Geschnetzeltes und natürlich wieder eine leckere Nachspeise.

 


Radtour Weinstraßentour (47,8km / 1027HM)

 

Das Wetter ist wieder ideal für eine Radtour. Um 10.45 Uhr steigen wir auf unser E-MTBs und fahren über Kleinklein nach Großklein. Hier biegen wir in die Weinstraßentour ein. Auf 5,6 km Länge schrauben wir uns zur Kreuzbergwarte am Eichberg auf 633 Meter hoch. Von hier hast du eine herrliche Rundumsicht in die Südsteiermark und Kärnten. Ab jetzt geht es wieder abwärts. Nach gut einem Kilometer biegen wir links weg Richtung Gamlitz. Auf wenig befahrenen Wegen kann die wunderbare Landschaft entlang von Weingärten, Buschenschänken und Weingütern genossen werden. Wir fahren vorbei an den Weinhängen von Kranach- und Labitschberg, bis wir über Grubtal Gamlitz (278m) erreichen. Hier halten wir uns dann rechts. Gegen Ortsende von Gamlitz biegen wir links weg Richtung Sernau. Über den Sernauberg (401m), am Sernaukogel (542m) und am Wurzenberg (576m) vorbei, stoßen wir auf die Fötschacher Höhenstraße. Rechts weg, geht es vorerst abwärts, um uns dann zum Karnerberg (496m) und in Folge wieder bis zur Kreuzbergwarte (633m) ordentlich nach oben abzustrampeln. Ab hier genießen wir dann die knapp sechs Kilometer lange Abfahrt nach Großklein. Nach weiteren drei Kilometern, sind wir wieder bei unserem Wohnwagen. Da es von Montag bis Mittwoch kein Abendessen im Angebot gibt, machen wir uns heute, von zu Hause mitgenommen, „Helgas“ leckeres Gulasch mit Spiralnudeln und einem Salzstangerl dazu.

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Radtour Sausaler Weinstraße (45,9km / 899Hm)

 

Perfektes Wetter lädt wieder zu einer Radtour ein. Diesmal wollen wir die Sausaler Weinstraße abfahren. Vom Campingplatz weg, folgen wir vorerst der Beschilderung Sausaler Tour. Wir kommen über Mantrach nach Pistoff. Von hier fahren wir rechts weg nach Maierhof und biegen am östlichen Ortsende links weg in die Sausaler Weinstraße ein. Es geht knackig hoch bis zur Theresienkapelle am Theresienhügel (561m). Die Wiese vor der Kapelle ladet zu einer Rast mit herrlichem Ausblick ein. Danach geht es Richtung Kitzeck bergab um bald wieder ordentlich anzusteigen. Die Kirche von Kitzeck im Sausal sehen wir schon von Weitem.  Flott erreichen wir den Ort (564m) mit seiner römisch-katholischen Pfarrkirche Schmerzhafte Maria, welcher der höchstgelegene Weinbauort Österreichs ist. Die anschließend fast drei Kilometer lange Abfahrt nach Fresing entschädigt für die vorangegangenen saftigen Anstiege. Danach erreichen wir Großklein und suchen uns ein gemütliches Gasthaus vis a vis von der Kirche. Hier kehren wir ein und essen zu Mittag. Wieder gestärkt, wollen wir noch nach Unterfahrenbach zum Buschenschank Schilcher vlg. Wölfl hochfahren. Beim urigen 350 Jahre alten Holzhaus machen wir halt. Hier gönnen wir uns noch eine goldbraune Wuchtel und ein gutes Glaserl Wein. Anschließend geht es dann zurück zum Campingplatz.

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Traktorausfahrt mit Toni

 

Heute wollen wir einen Tag Auszeit nehmen. Daher frühstücken wir ausgiebig und relaxen anschließen. Der Campingplatzbetreiber fragt uns, ob wir heute Nachmittag bei der Traktorausfahrt mitwollen – natürlich melden wir uns an. Zu Mittag wärmen wir uns noch einmal „Helgas“ Gulasch. Dazu gibt es Spiralnudeln. Um 14 Uhr steht der Traktor mit Planwagen bereit. Auch einige Appartementgäste sind dabei. Wir steigen auf und los geht’s. Zügig fahren wir die Weinhänge hoch. Vor dem Keller der Familie Strablegg wird angehalten. Wir gehen in den alten Weinkeller. Toni bietet uns verschiedene Weine zum Verkosten an und erläutert die einzelnen Sorten. Das eine oder andere heitere G´schichtl lockert die Runde auf. Danach spazieren wir den steilen Weinhang hoch und verkosten am Weg die verschiedenen Sorten von Trauben. Oben angekommen, werden wir wieder mit dem Traktor abgeholt. Bevor wir aufsteigen, erklärt uns Toni, bei herrlichem Rundumblick, seine engere Region. Wieder am Planwagen fahren wir zwischen den Weingärten zum Heurigen Sternat. Hier kehren wir ein und genießen die hervorragenden Speisen und Weine. Danach geht es wieder zurück. Die anderen Gäste gehen auf ihre Zimmer und wir setzen uns noch mit Toni Strablegg im Innenhof zusammen, plaudern und trinken noch das eine oder andere gute Glas Wein. Um 21.00 Uhr geht es müde in die Betten.


Radtour durch die Weinberge (26km / 581Hm)

 

Nach einer lauen Nacht, werden wir gegen 08.30 Uhr wach. Nach dem Frühstück entschließen wir uns wieder zu einer individuellen Radtour durch die Weingärten. Unter anderem, wollen einen Teil der Strecke fahren, welche wir gestern mit dem Traktor gefahren waren. Also fahren wir über Gündorf bis nach St. Jakob vor. Kurz vor dem Ortende, biegen wir links weg Richtung Eichberg. Jetzt geht es hoch, bei den Heurigen Sternat und Strablegg-Leithner vorbei, bis wir in einer Spitzkehre ein nettes Rastplatzerl finden. Wieder weiter, biegen wir kurz zu dem modern gestalteten Weingut Jaunegg ab. Dann geht es runter zu einer alten Wassermühle und von hier weiter den Tinnauerweg, den Karbergweg und über die Karbergstraße stoßen wir auf die Arnfelserstraße L604. Rechts weg kommen wir zurück nach Narrath. Jetzt geht es rechts weg auf den Narrathbrückeweg. Später biegen wir links weg in die Kleinklein-Goldesstraße. Diese bringt uns hoch zu zwei imposnaten schlanken Bäumen mir Kreuz dazwischen, welche wir von unserem Stellplatz aus im Weiten sehen können. Wir radeln weiter und biegen in ein Waldstück ein, wo wir ein kurzes Stück auf eine Singltrailpassage und einen Forstweg treffen. Danach geht es an den Ortsanfang von Burgstall und wenig später biegen wir wieder auf die Kleinklein-Goldesstraße, welche uns zurück zum Campingplatz führt. Unser E-MTBs kommen an den Strom und dann geht es unter die Dusche. Anschließend wird „Helgas“ leckeres Beuscherl gewärmt. Das dazu passenden Serviettenködel haben wir zu Hause vorgekocht und musste nur noch gewärmt werden. Danach relaxen wir vor unserem Wohnwagen.

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Schilcher Weinstraße - Ausflug mit PKW

 

Es wird wieder ein sonniger Tag mit guter Fernsicht. Daher wollen wir heute die Schilcher Weinstraße abfahren. Es geht nach Eibiswald und hier biegen wir in die Schilcher Weistraße ein und fahrend über Bad Schwanberg nach Hollenegg. Hier besichtigen wir das Schloss Hollenegg aus dem Jahre 1163. Seit 1821 ist das Schloss Hollenegg im Besitz der Familie Liechtenstein. Der ursprünglich mittelalterliche Bau wurde im Laufe der Jahre durch ihre verschiedenen Besitzer immer weiter ausgebaut. Wir gehen am ehemaligen Pferdestall vorbei, welcher heute zum Kulturzentrum Rossstall Schloss Hollenegg umgebaut wurde und für Ausstellungen, Feiern, standesamtliche Trauungen und Hochzeitsfeiern verwendet wird. Wir gehen über das Eingangsportal in den Innenhof. Der Renaissance-Innenhof wurde im 16. Jahrhundert von Francesco Marmoro nach dem Vorbild des Landhauses in Graz entworfen. Die herrliche Brunnenlaube stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die innenliegenden Arkadengänge sind märchenhaft mit Kletterpflanzen, meist wilder Wein, verwachsen. Innerhalb des denkmalgeschützten Schlosses befindet sich die Pfarrkirche Hollenegg. Sie ist dem Heiligen Ägydius geweiht, welche an Sonntagen für die heilige Messe besucht werden kann. Das Schloss mit seinen Innenräumen selbst, ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Wir fahren weiter. Es geht hoch zur gotischen Wolfgangikirche, welche von Weitem sichtbar auf einer Anhöhe von Kruckenberg steht. Hier oben hast du einen herrlichen Ausblick nach Norden, Osten und Süden. Leider ist die Wallfahrtskirche geschlossen. So umwandern wir den Hügel rund um die Kirche und genießen die tolle Aussicht.

Anschließend fahren wir weiter und kommen an der Burg Landsberg hoch über Deutschlandsberg vorbei. Hier machen wir nur einen kurzen Fotostopp.

Weiter geht es über Bad Gams nach Stainz. Von hier fahren wir über Marhof und Greisdorf nach Hochgrail. Romantische kleine Sträßchen schlängeln sich sanft den Berg hinauf. Und je weiter man hinaufkommt, desto weiter öffnet sich der Blick über die wundervolle Hügellandschaft des Schilcherlandes in der Weststeiermark. Viele der bis zu 200 Jahre alten Häuser wurden stilgerecht renoviert. Mit einer Länge von 1,5 Kilometern ist der Hochgrail die längste geschlossene Häuserzeile der Steiermark.

Der Rückweg führt uns wieder über Stainz nach Eibiswald. Beim Heurigen Haring kehren wir kurz ein, bevor es wieder zurück zum Wohnwagen geht.


Bad Radkersburg / Südsteirische Weinstraße - Ausflug mit PKW

 

Anfangs stark bewölkt, später kommt die Sonne durch; aber es bleib kühl bei rund 15°C. Deshalb unternehmen wir eine Ausfahrt mit dem Auto. Es geht nach Bad Radkersburg. Vor Jahren hatte wir hier an einem Stand ungarische Bratkürbisse gekauft. Leider gibt es diesen Stand nicht mehr. Daher geht es wieder zurück. In Diepersdorf werden wir fündig und kaufen ein. Anschließend fahren wir Ehrenhausen an. Die Marktgemeinde gilt als Tor zur Südsteirischen Weinstraße. Im idyllischen Ortskern parken wir. Oberhalb des Rathauses thront das Schloss Ehrenhausen und das Mausoleum des Ruprecht von Eggenberg. Die Pfarrkirche im Zentrum wurde 1751 auf einem Getreidespeicher errichtet. Innen besticht die Kirche durch ihre Pieta und die unter Denkmalschutz stehende Barockorgel. Die Statuen der Kirche stammen aus der Schule des Bildhauers Philipp Jakob Straub. Das Schloss Ehrenhausen erfüllte vormals die wichtige Aufgabe die Furte über die Mur zu schützen. Auch bewachte sie den Eingang in das Gamlitztal und sicherte so auch die wichtige Handelsstraße über den Platsch. Der General-Obrist Feldzeugmeister Ruprecht von Eggenberg (1546-1611) und Sieger der Türkenschlacht bei Sissek, fasste 1595 für sich und seine männlichen Nachkommen, welche als Offiziere gedient haben und katholischen Glaubens waren, eine Begräbnisstätte zu errichten. So begann 1610 der Bau des Mausoleums. Von außen beeindruckt der Stil zwischen Renaissance und Barock. Die Gestaltung der Front mit den zwei antiken Kriegern aus Aflenzer Sandstein wirkt imposant. Oberhalb der Tür befindet sich das Wappen der Eggenberger und deren Wahlspruch: POST ONVS HONOS (Nach der Last die Ehre). Das Mausoleum ist seit 1920 Eigentum des Landes Steiermark und steht unter Denkmalschutz. Leider konnten wir den Innenraum nicht besichtigen. Dies wäre nur mit einer Voranmeldung möglich.

Wir fahren die Weinstraße weiter. Der Verlauf schmiegt sich entlang der südsteirischen Weinhänge und führt über zahlreiche Hügel. 25km, öfters die Slowenische Grenze (Straßenmitte!) entlang, führt dich die Straße kurvig durch das größte Weinbaugebiet der Steiermark. An den Straßenrändern treffen wir immer wieder auf Maronibräter und Sturmstandln. Die heißen Kastanien in Kombination mit dem vergorenen Traubensaft des neuen Weinjahrganges, lassen in den letzten warmen Sonnenstrahlen des beginnenden Herbstes das Herz erfreuen. Wir gönnen uns ein Stanitzl voll, von diesen über Holzfeuer gerösteten Maroni. Danach biegen wir bei Glanz an der Weinstraße links weg zur größten „Weintraube der Welt“. Am Eory-Kogel auf 483m wurde diese aus Edelstahl und kunstvollen Füllungen aus geschmolzenem Glas errichtet. Die fünf Meter hohe und vier Meter breite Weintraubenskulputur ist Anziehungspunkt für viele Touristen, Wanderer und Radfahrer. 

Anschließend genießen wir bis Leutschach die letzten Kilometer dieser einmaligen Weinstraße. Von hier sind wir dann rasch wieder bei unserem Wohnwagen.


Südsteirische Panoramastraße - Ausflug mit PKW

 

Morgens noch bewölkt, setzt sich später die Sonne durch – es bleibt aber kühl bei 14 bis 17°C. Also geht es wieder mit dem Auto bis nach Leutschach. Wenig weiter in Schloßberg, fahren wir die Schloßbergerstraße (L659) hoch bis zum GUT MOSER. Der Hof liegt auf 700m und ist somit das höchstgelegene Weingut Österreichs. Hier machen wir Halt und besichtigen das Weingut. Zuerst spazieren wir durch den hauseigenen Park mit Rosen, Wein, und der größten Steinhand der Welt. Hier lässt sich gut entspannen und niedersitzen. Danach wollen wir den Bauernladen entdecken. Beim Eintritt werden wir freundlich mit einem Glas Frizzante begrüßt. Auf über 1000 m² Fläche und auf mehrere Räumlichkeiten im Ambiente antiker Sammlungen verteilt, erkunden wir die Vielzahl der selbst produzierten Produkte der Familie Kapun. Danach verkosten wir noch die goldbraun gerösteten Maroni und dazu hervorragenden Schilchersturm.

Anschließend fahren wir die südsteirische Panoramastraße ab. Immer wieder haben wir hier oben eine herrliche Aussicht in das südliche Steirerland und nach Slowenien. Wir fahren die Panoramastraße wieder zurück und nach dem Gut Moser stoßen wir wieder auf die Schloßbergerstraße. Wir biegen links weg und halten uns Richtung Sveti Duh. Wir kommen am südlichsten Punkt der Steiermark vorbei und 1,3 km weiter überfahren wir die slowenische Grenze. 400 Meter weiter parken wir. Jetzt marschieren wir die letzten Meter und die anschließend mehreren Stiegen hoch zur Sveti Duh na Ostrem Vrhu (Kirche zum Heiligen Geist am Osterberg). Die Wallfahrtskirche steht auf 907m Seehöhe und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie wurde dem Heiligen Geist gewidmet - auf Slowenisch Sveti Duh. Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude mit einem Glockenturm aus dem Jahr 1675. Direkt daneben befindet sich eine kleinere Kirche, welche 1693 erbaut wurde und dem Heiligen Augustinus gewidmet ist. Wer hier die Glocke läutet, hat einen Wunsch frei.

Wir marschieren wieder hinunter zum Auto und fahren die wenigen Meter bis kurz vor die Grenze.   Hier kehren wir am Bauernhof Vališer (Izletniška kmetija Vališer) ein. Da nur wenige Gäste hier sind, finden wir rasch einen Tisch unter dem Holzcarport. Wir werden freundlich begrüßt und bestellen Ćevapčići. Die Portion ist groß. Da das Gericht jedoch echt lecker schmeckt, essen wir auf. Danach geht sich noch ein leckerer Topfenkuchen aus. 

Danach geht es die gut 22 Kilometer zurück zum Campingplatz. Rehe besuchen uns noch bevor die Sonne untergeht. Bei einem guten Glas Sauvignon Blanc genießen wir dann das herrliche Abendrot.


Wanderung Steirisch-Slowenischer Weg

 

Die Sonne zeigt sich vom Morgen weg. Trotzdem ist die Luft noch sehr kühl. Wir fahren mit dem Auto nach Oberhaag. Von hier biegen links weg zur Schaukanzel beim Steinbruch von Oberhaag. Hier finden wir eine große Tagbaufläche mit einer 140m hohen Bruchwand vor, von welcher noch aktiv Gestein abgebaut wird. Wir marschieren vor zur Schaukanzel. Auf der Plattform hast du einen beeindruckenden Blick in die Tiefe. Bagger und LKWs wirken von hier oben wir Spielzeug.

Wir fahren weiter zur Panoramaschenke Tertinek und parken vor dieser. Von hier weg steigen wir in den Steirisch-Slowenischen Weg (Nr.9) ein. Der Rundweg führt uns an die slowenische Staatsgrenze. Im slowenischen Teil kommen wir an der Buschenschank Landfrid vorbei. Diese hat heute aber leider geschlossen. Daher wandern wir weiter. Wieder auf der österreichischen Seite, sind wir bald wieder an unserem Ausgangspunkt. Leider hat heute auch die Panoramaschenke Tertinek geschlossen.

Also beschließen wir uns eine andere Buschenschenke zu suchen. Wir fahren nach Eibiswald hinunter und fahren auf den Aichberg zur Wein- und Genusswelt Graber. Hier finden wir Platz und lassen bei Essen und Schilchersturm den Tag ausklingen.


Radtour Sankt Pongratzen (59,5km / 1055Hm)

Wir steigen in den 2-Flüsse-Radweg ein und über Großklein und Mantrach kommen wir nach Gleinstetten. Hier besichtigen wir kurz die Kirchen und anschließend geht es weiter nach Oberhaag. Hier biegen wir links weg nach St. Pongratzen. Über Großlieschen geht es knapp 6km knackig nach oben bis Pongratzen. Ab jetzt steigen wir in den Wanderweg ein zur Kirche St. Pongratzen hoch. Der ca. 1km lange Trail auf 900m führt steil nach oben. Steine und Wurzeln verlangen eine konzentrierte Spurführung. Unbeschadet erreichen wir die Grenzkirche. Seit 1920 geht die Staatsgrenze zwischen Österreich und Slowenien (ehemalig Jugoslawien) über den Kamm des Remschnigg- und Radlzuges. Der Kirchenturm ist zugleich ein Aussichtsturm und über Stiegen erreichbar. Nach einer kurzen Verschnaufpause fahren wir den Grenzweg Richtung Eibiswald weiter. Bald geht es abwärts. Nach etwas mehr als fünf Kilometern, halten wir uns rechts weg Richtung Oberhaag. Nach weiteren vier Kilometern stoßen wir auf die B69. Wieder rechts weg fahren wir die restlichen 17km am ausgeschilderten 2-Flüsse-Radweg zurück zum Campingplatz.

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Radtour Sausaler Radweg (65,6km / 716Hm)

Heute wollen wir den Sausaler Radweg zur Gänze durchfahren. Wir fahren bis Großklein und steigen hier in den beschilderten Radweg ein. Es geht die ersten 11km relativ flach dahin, bis es erstmals über drei Kilometer nach oben geht. Danach für 1,5km abwärts, um dann wieder für 3,5km ordentlich nach oben zu kommen. Über den Kreuzeggweg geht es hinunter bis St. Nikolai im Sausal. Die Kirche im Ort ist dem Heiligen Sankt Nikolaus geweiht und wurde vor dem 13. Jh. bereits erwähnt. Wir fahren weiter bis Grötsch. Kurz danach stoßen wir auf den Laßnitz. Diese entlang, geht es bis nach Leibnitz. Von Leibnitz raus zum Sulmsee, kommen wir an die Sulm. Diese fahren wir 13km entlang, bis wir nach Großklein links wegbiegen. Danach führt uns der 2-Flüsse-Radweg wieder rasch zum Campingplatz zurück.

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Radlpass/Slowenien/Soboth – Ausflug mit PKW

 

Heute legten wir eine Radpause ein. Das Wetter ist schön und daher reizte es uns nach draußen. Also wurde es heute ein Ausflug mit dem Auto. Wir fahren über den Radlpass in die Slowakei. Hier geht es die Drau entlang. Nach knapp 26 Kilometern fahre wir wieder über die Grenze nach Österreich ein. In Pfarrdorf biegen wir dann rechts weg auf den Magdalensberg.  Am Weg auf die Soboth treffen wir auf eine alte Kirche. Die katholische Filialkirche Hl. Maria Magdalena im gotischen Stil mit Zwiebelhelm wurde bereits 1499 urkundlich erwähnt. Hier machen wir kurz Rast und genießen den malerischen Ausblick auf das untere Drautal. Es geht weiter über die Soboth und zurück zum Campingplatz.


Weinlese

 

Von der Winzerfamilie Strablegg wird angekündigt, dass es in den nächsten Tagen wieder eine Weinlese geben wird. Auch die Gäste waren herzlich dazu eingeladen mitzuhelfen. Heute war es so weit. In der Nacht hat es noch kurz geregnet, trotzdem geht es am frühen Morgen auf den Weinberg. Insgesamt helfen elf Personen bei der Ernte mit. Wir schneiden Reihe für Reihe die vollreifen Trauben vom Stock. Mit einem Ladestapler bringt der junge Winzer die Trauben in den nahe gelegenen Keller, wo diese gleich gerebelt werden. Bei idealem Wetter und noch besserer Stimmung, tritt die doch anstrengende Arbeit im steilen Weinhang in den Hintergrund. Am frühen Nachmittag ist das Tagwerk geschafft und im Keller gib es als Kostprobe den ersten Sturm von früher gelesenen Trauben. 


Radtour Eichberg (34,2km / 552Hm)

 

Heute strahlt wieder die Sonne vom Himmel. Noch etwas groggy von der Weinlese, wollen wir trotzdem eine kleinere Radtour unternehmen. Wir fahren über St. Johann nach Unterhaag. Von hier biegen wir rechts weg und kommen nach Arnfels. Jetzt orientieren wir uns am R25 bis kurz vor Leutschach. Dann geht es für rund 350m links weg auf die Steirische Grenzstraße. Jetzt biegen wir rechts weg und hoch auf Eichberg-Trautenburg. Wir kommen an mehreren Buschenschanken vorbei, aber diese haben heute geschlossen. Wir sehen in den Weinbergen die Winzerfamilien mit ihren Erntehelfern. Es dürften jetzt täglich die reifen Trauben in die Keller gebracht werden. Also fahren wir den LB1 wieder runter nach Sankt Johann und von hier zurück zum Wohnwagen.

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Sulztal - Ausflug mit PKW

 

Morgens haben wir Sonne und für Nachmittag ist Regen vorhergesagt. Daher entscheiden wir uns heute für eine Ausfahrt mit dem Auto. Über Leutschach und Schloßberg kommen wir zum Pössnitzberg. Immer wieder sehen wir die Winzerfamilien in ihren Hängen bei der Weinlese. Über die Glanzer Kellerstraße kommen nach Langegg und biegen hier zum „Grenztisch - Miza na meji“ ab. Dieser mit Sitzplätzen umrundeter steinerne Tisch steht direkt auf der österreich-slowenischen Grenze. Die Grenze als ehemals Trennendes, soll heute ein Treffpunkt für Austausch und Verbindung sein. Ein Stück weiter, erreichen wir die Grenzland-Weinstraße. Nur 300 Meter weiter, geht es gleich wieder rechts weg. Jetzt auf der Sulztaler Weinstraße, biegen wir nach rund einem Kilometer wieder rechts weg (den Tafeln Herzerlstraße und Friedensvogel folgend)  und befahren slowenischen Boden. Einige Meter weiter steckt ein eiserner Freiheitsvogel auf dem früheren Grenzbalken. Hier parken wir und gehen die wenigen Schritte zum slowenischen Buschenschank „Vinogradniško Ivan Dreisiebner“. Auch hier sind alle bei der Weinlese. Trotzdem können wir uns setzen und bekommen ein guten Topfenkuchen aus dem Holzofen. Der Blick auf die „Herzerlstraße“ ist uns leider nicht möglich, da gerade an dem elektronischen Eingangsbereich zur Aussichtsplattform (mittlerweile kostenpflichtig) gearbeitet wird. Anschließend fahren wir wieder zurück auf die Sulztaler Weinstraße. Nach knapp 2,5 Kilometern stoßen wir auf die Grenzlandstraße (L613). Links weg, fahren wir nach Ehrenhausen. Kurz vorher, biegen wir rechts weg zum „Loisium Wine&Spa Resort Südsteiermark“. Von hier haben wir auch wieder einen herrlichen Blick auf das Mausoleum und Schloss Ehrenhausen. Danach fahren wir über Gamlitz und Leutschach wieder zurück zum Campingplatz.


Frauenberg & Seggauberg - Ausflug mit PKW

 

Von gestern Nachmittag regnet es bis morgens durch. Später kämpft sich immer wieder die Sonne. Wir wollen uns heute die Wallfahrtskirche und das Tempelmuseum auf dem Frauenberg ansehen. Über Schönegg und an Rettenbach vorbei, erreichen wir den Frauenberg. Wir parken uns ein und besuchen zuerst die Wallfahrtskirche. Diese liegt auf der Kuppe des bereits seit der Jungsteinzeit besiedelten Frauenberges auf 381m Seehöhe und wurde 1170 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist der Heiligen Maria geweiht. Wir spazieren durch den rundum liegenden Friedhof. Von hier hast du einen weiten Blick ins umliegende Weinland, bis über die Grenzen nach Slowenien. Im Inneren der Kirche fasziniert die Freskentechnik von Vater Joseph Sattler und Sohn aus dem 18. Jahrhundert. Diese prachtvolle Scheinarchitektur zeigt König Salomons Weisheit und die Königin von Saba auf der flachen Deckenkuppel als Hauptbild. Die Mittelkuppel zeigt die Lebensstationen Marias von Geburt bis Himmelfahrt und über der Orgel widmet sich das Hauptbild der jungen Witwe Judith mit dem abgeschlagenen Kopf des syrischen Feldherrn Holofernes. Die spätgotische Muttergottesstatue wurde in der Barockzeit überschnitzt und soll laut Legende von Erhard von Polheim, nach einem gewonnenen Zweikampf gegen einen Türken, angefertigt worden lassen. Die Orgel wurde schon 1619 genannt. 1741 erfolgte der Neubau der heutigen Orgel durch den Grazer Orgelbauer Cyriak Werner. 1840 wurde diese um ein zweites Manual erweitert und 1959 war eine Restaurierung notwendig. Eine neuerliche Restaurierung fand 2017 durch den slowenischen Orgelmacher Drago Lukman statt. 

Unmittelbar neben der Wallfahrtskirche findest du das Tempelmuseum Frauenberg. Das denkmalgeschützte Museumsgebäude steht auf den Grundmauern eines römischen Tempels und gibt dir Einblick in eine 6500 Jahre alte Geschichte. 1951 begannen die ersten Grabungen. Die ältesten archäologischen Funde reichen bis in die Steinzeit zurück. Aus der keltischen Besiedelung wurde ein Opferplatz mit Überresten von geopferten Schweinen, Pferden, Rindern, Münzen und Waffen gefunden. Später errichteten die Römer hier eine Tempelanlage und bildeten den Höhepunkt des Kulturzentrums. In der Spätantike entstand eine Rückzugssiedlung. Dazu gehörten auch ein Gräberfeld und eine frühchristliche Kirche. Bei den jüngsten Funden konnte 17 Statuetten geborgen werden. Darunter eine stillende Göttin und Teile einer Merkurstatue. 2021/22 findest du auch eine interessante Sonderausstellung zum Thema "Götterspeisen - Römische Lebensmittel für Leib und Seele". 

Wieder zurück zum abgestellten PKW, haben wir einen schönen Blick auf das Schloss Seggau. Wir fahren die knapp 2km über den Seggauberg zum Schloss. Das Schloss Seggau ist heute ein Hotel mit Schwerpunkt für Kongresse, Tagungen und Seminare. Die Anlage steht auf einem bewaldeten Hügel über Leibnitz und blickt auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurück. Aus der Zeit der Kelten und Römer zeugt ein Lapidarium, eine Wand mit Römersteinen, welche Anfang des 19. Jh. bei Abrissarbeiten gefunden wurde. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss unter Bischof Johann Ernst Graf von Thun in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die eindrucksvolle Schlosskapelle aus dem 14. Jahrhundert wurde in dieser Zeit barockisiert. Im Brennertrakt findest du als Kontrast die moderne Michaelskapelle mit dem Altar von Bischof Egon Kapellari. Rundum hast du einen herrlichen Blick in die Südsteiermark und von der Rückseite des Schlosses auf die Wallfahrtskirche Frauenberg.

So viel Besichtigung macht hungrig. Daher fahren wir zurück. Auf dem Eichberg kehren wir beim Buschenschank Sternat ein und lassen den Tag kulinarisch ausklingen.


Radtour St. Peter/St. Martin (56,1km/417HM)

 

Der Tag beginnt mit Nebel und 10°C. Doch bald setzt sich die Sonne durch und wir steigen auf unsere Räder. Über den 2-Flüsse-Radweg fahren wir bis zum Ort Wies. Hier biegen wir rechts weg zum Schloss Burgstall und fahren hoch bis St. Peter im Sulmtal. Dieser kleine idyllische Ort mit seiner dankmalgeschützten Kirche fasziniert uns. Diese römisch-katholische Pfarrkirche ist dem heiligen Peter geweiht. Auffallend ist, dass gut 24 Meter westlich der Kirche der 32 Meter hohe Turm mit einem Spitzhelm steht. An der Ostseite des Turmes befindet sich aus dem Jahre 1792 eine Nische mit der Johannes Nepomuk Statue. Frei steht er deshalb, weil von der ehemaligen Kirche erhalten blieb. Die heute danebenliegende Kirche ist ein niedriges Langhaus, in welchem Der Hochaltar aus dem Jahre 1784 das Hochaltarbild der Befreiung Petri zeigt. Der Altaraufbau der nördlichen Kapelle soll der ehemalige Hochaltar sein. Im Zentrum steht die aus Ägypten heimkehrende heilige Familie. 

Es geht weiter nach St. Martin. Dieser hat bei weitem nicht das Flair von St. Peter. Hier zeigt sich die Pfarrkirche zum heiligen Martin im einfachen barocken Bau. Der weithin sichtbare Turm hat einen Doppelzwiebelhelm. Im Inneren des vierjochigen Langhauses liegt auf kräftigen Wandpfeilern ein Kreuzgratgewölbe mit breiten Gurtbögen. Der spätbarocke Hochaltar zeigt das Bild des hl. Martin. 

Wir fahren über den Weis-Lamplweg Richtung Dietmannsdorf und kommen auf dem „Schlossriegl“ am alten Schloss Welsberg vorbei. Über Dietermannsdorf und Gasselsdorf stoßen wir wieder auf den 2-Flüsse-Radweg. Dieser führt uns dann wieder zurück zu unserem Campingplatz.

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03.10.2021

 

Wunderschöne dreieinhalb Wochen gehen zu Ende.  Wir werden von Familie Strablegg herzlich verabschiedet. Danach kommt der Wohnwagen an den Haken. Rasch auf der Autobahn, geht es bei wenig Verkehr entspannt nach Hause.



Tipps

 

Camping Strablegg

 Familie Strablegg

Narrath 10, 8452 Großklein

Tel. +43 3456 23 26, Mobil +43 664 28 37 128

Fax +43 3456 23 26-4, Email: urlaub@strablegg.atganzjährig geöffnet

 

Der idyllisch gelegene Bauernhof mit seinen zehn Stellplätzen liegt an einem Waldrand unterhalb des eigenen Weinberges und wird äußerst liebevoll geführt. Du verspürst sofort die freundliche und gemütliche Atmosphäre in sonniger Lage.  Strom- und Wasseranschluss sind von jedem Platz aus gut erreichbar. Das kleine Sanitärgebäude ist neu errichtet und top gepflegt. Neben den Hausgästen, steht auch dem Campinggast, auf Wunsch, und nach Anmeldung, das großzügige Frühstücksbuffet zur Verfügung. Von Donnerstag bis Sonntag kannst du dich auch zu den jeweilig angebotenen Abendmenüs anmelden.  Außer Dienstag, kommt täglich ein Bäcker vor Ort. Der Aufenthaltsraum und der lauschige Innenhof stehen zur Selbstentnahme von Getränken und Kaffee zur Verfügung. Hier kannst du auch gemütlichen beisammensitzen. Im angrenzenden Hofladen sind die eigenen Weine und Kernöl, sowie Honig, Marmeladen, Milch u.v.m. zu finden. Direkt vor Ort kannst du in zahlreiche Weinstraßen, Rad- und Wanderwege einsteigen. Vom Platz aus hast du freien Blick nach Kitzeck und bis zur Koralpe.

 

 

Remschnigg Almhütte

Die Pogleihütte auf der Remschniggalm ist eine gemütliche Hütte an der Grenze zu Slowenien mit herrlichen Ausblick. Diese kann erwandert oder mit dem MTB erfahren werden.

 

Buschenschank Sternat

Buschenschank mit herrlichem Ausblick auf der Glasterrasse über dem Weinberg auf das Eichbeger Weinland. Sehr gutes Essen.

 

Buschenschank Schilcher vlg. Wölfl 

Das 350 Jahre alte Holzhaus liegt in absolut ruhiger Lage mit herrlicher Aussicht über Großklein.  Zu empfehlen sind der gebratene Fisch und die flaumigen Wuchteln.

 

Gut Moser

Das Herz des Weingutes ist der einzigartige Bauernladen. 

 

Sankt Pongratzen

Diese Wallfahrtskirche liegt auf slowenischem Grund und kann erwandert oder mit dem MTB erfahren werden. Der Glockenturm dient auch als Aussichtswarte.

 

Wolfgangikirche

Gotische Berg- und Wallfahrtskirche mit weitem Ausblick oberhalb von Schloss Hollenegg.

 

Wallfahrtskirche Frauenberg

Friedhof mit herrlichem Ausblick in das Weinland und eine Kirche mit beeindruckender Freskenmalerei. Angrenzend findest du das Tempelmuseum als archäologische Fundstelle.

 

Ehrenhausen

Idyllischer Ortskern mit darüberliegendem Schloss Ehrenhausen und dem Eggenberger-Mausoleum.  

 

Grenztisch - Miza na meji

Symbol der Freundschaft zwischen Österreich und Slowenien.

 

Sveti Duh na Ostrem Vrhu

Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugs- und Wanderziel auf Slowenischer Seite.