Tirol

Das Bundesland Tirol liegt im Westen Österreichs und ist für seine Skigebiete, historischen Stätten und Volksbräuche bekannt. Mit seiner Fläche von über 12.640 Quadratkilometern ist Tirol das drittgrößte Bundesland Österreichs. Von allen Bundesländern Österreichs hat es mit insgesamt 719 Kilometern die längste Außengrenze. Im Westen grenzt Vorarlberg an Tirol, im Osten Salzburg und Kärnten. Die Nachbarn sind im Norden Bayern, im Süden Südtirol und die Provinz Belluno sowie im Südwesten der Kanton Graubünde.

Kramsach

Der Ort Kramsach ist eine Gemeinde im Unterinntal und gehört zum Bezirk Kufstein. Er liegt an der Mündung der Brandenberger Ache an dem Inn. Bekannt wurde Kramsach früher durch den Abbau vom sogenannten "Kramsacher Marmor" und der damals ansässigen Glasindustrie von der heute noch die übriggebliebene Glasfachschule zeugt. Im Sommer locken die Badeseen Reintaler See, Berglsteiner See und Krummsee. Der Ort ist guter Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Mountainbiketouren. Im Winter bietet das nahe gelegene Skigebiet Alpbachtal Abwechslung.

 

Anreise 08.09.2018

 

Am Vorabend kommt der Wohnwagen an den Hacken und steht für die Abfahrt bereit. Um 07.30 Uhr geht es daher ohne Aufwand los. Wir kommen gut voran und an der ASFINAG-Raststelle nach Herzogenburg treffen wir mit Schwager Hansi und Schwägerin Hildegard zusammen. Nach einer kurzen Pause geht es gemeinsam weiter. Bald reihen wir uns auf der Westautobahn ein. Der Verkehr wird dichter, aber trotzdem geht es gut voran. Mit zwei weiteren Stopps überfahren wir das kleine deutsche Eck. Hier staut es sich wegen der Kontrollen etwas zusammen. Im Schritttempo verlieren wir rund 20 Minuten. Danach ist es aber wieder problemlos und wir kommen zurück nach Österreich. Über Lofer geht es gemäßigt bis nach Kramsach. Um 14.30 Uhr und nach insgesamt 463 km biegen wir in den CP „Seencamping Stadlerhofer“ ein. An der Rezeption werden wir sehr nett empfangen. Rasch sind zwei nebeneinander liegende Stellplätze gefunden. Ebenso rasch sind die Wohnwagen ordentlich aufgestellt und Strom, Wasser und Abwasser angeschlossen. Auch die Satellitenschüssel ist schnell ausgerichtet. Danach orientieren wir uns kurz am Campingplatz und bestellen an der Rezeption das Gebäck für den nächsten Morgen. So, jetzt wollen wir zu dem Campingplatz gehörenden Restaurant hoch. Auf der Terrasse finden wir einen herrlich sonnigen Sitzplatz mit Blick auf die Bergwelt. Zuerst gönnen wir uns ein herrlich blondes Pils und danach wird hervorragend gegessen – gebratener Saibling und dazu Risotto mit Weisweinschaum.

Wieder beim Wohnwagen, sitzen wir noch etwas beisammen und um 21.30 Uhr geht es in die Betten.

 

Tagesausflug zum Achensee

 

Um 07.30 Uhr werden wir wach. Die Nacht war angenehm kühl und morgens strahlt bereits kräftig die Sonne vom Himmel. Der Tag verspricht sehr warm zu werden. Auch Hildegard und Hansi sind bereits wach und wir holen uns das Frühstücksgebäck. Kaffee wird aufgekocht und gemeinsam wird frühstückt. Danach steht fest, dass wir zum Achensee hochfahren wollen. Die Anfahrt ist kurz und wir parken in Pertisau. Hier besuchen wir zuerst das Steinöl-Museum. Nachdem wir uns über die aufwendige Gewinnung dieses Öls aus dem Stein schlau gemacht haben, kaufen wir im danebenliegenden Shop noch Steinölprodukte ein. Anschließend flanieren wir an der Seeuferpromenade entlang. Über eine kleine Mautstraße fahren wir zum Alpengasthof Gramai. Die Terrasse ist voll besetzt und in der urigen Stube finden wir gerade noch einen Tisch für vier Personen. Musikanten spielen auf und es herrscht ordentlich Betrieb. Trotzdem werden wir freundlich bedient und erhalten unser Essen relativ rasch. Wieder gestärkt, spazieren wir noch ein wenig im Gelände herum, bevor es wieder zum Campingplatz zurück geht.

 

 

Bevor wir jedoch den Tag gemütlich ausklingen lassen, wollen Hilde und ich noch eine kurze Wanderung um den Reintalersee machen. Der See liegt nur wenige hundert Meter vom CP entfernt. Auf einem guten Waldboden geht es unter den kühlenden Bäumen rund um den Badesee. Wir kommen an einer kleinen Kapelle und an anderen Campingplätzen vorbei. Nach gut einer Stunde sind wir rund um den Reintalersee marschiert.

Wieder bei unserem Wohnwagen zurück, geht es nach dem heißen Tag unter die Dusche. Wir sitzen noch kurz mit Hansi und Hildegard zusammen, unterhalten uns mit den Campingnachbarn und danach geht es in die Betten.

 

 

Wanderung am Wiedersbergerhorn

 

Die Nacht ist wieder herrlich kühl und morgens lacht die Sonne. Ein idealer Tag für eine Wanderung auf dem Berg. So fahren wir nach dem Frühstück in das Alpbachtal. An der Wiedersbergerhornbahn parken wir und mit der Gondel (für uns kostenlos, da wir vom CP die Alpachtal Sennland Card haben) geht es hoch bis auf 1850m. Hier wollen wir den Panoramaweg um das Wiedersberger Horn machen. Schwägerin Hildegard bleibt beim Almgasthof und Hilde, Hansi und ich steigen in den Panoramaweg ein. Ich möchte auch auf das Gipfelkreuz des Wiedersberger Horns auf 2128m rauf. Die letzten paar hundert Meter sind recht heavy! Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, denn die Rundumsicht auf das herrliche Bergpanorama ist grandios.

Nach dem Abstieg treffe ich wieder auf Hilde und Hansi. Jetzt geht es den Panoramaweg gemeinsam weiter. Nach 2 ½ Stunden sind wir zurück bei der Gondelstation und treffen mit Hildegard zusammen. Wir steigen in die Gondel, welche uns wieder wohlbehalten runter bringt. Auf der Rückfahrt kaufen wir noch ein und um 16.00 Uhr sind wir bei unseren Wohnwägen. Heute wird selbst gekocht und gemeinsam gegessen.

Anschließend fahren wir mit den Rädern nach Rattenberg. Der Ort ist die kleinste Stadt Österreichs und liegt direkt am Inn. Wir leisten uns einen Eisbecher und anschließend geht es zurück zum Wohnwagen. Der Tag klingt gemütlich aus.

 

000_Panoramaweg.gpx
GPS eXchange Datei 49.5 KB

 

Downhill vom Wiedersbergerhorn

 

Wieder ein herrlich strahlender Morgen. Wir wollen heute noch einmal in das Alpbachtal. Die Mountainbikes kommen auf den PKW und Hildegard fährt uns zur Gondelstation der Wiedersbergerhornbahn. Unsere Schwägerin fährt wieder zurück zum CP und wir tragen unsere Bikes in die Gondelstation. Die Gondelfahrt ist mit der Alpachcard für uns kostenlos. Nur für die Mitnahme der Mountainbikes zahlen wir €3,- per Rad. Es geht hoch auf 1850m. Oben ist es noch relativ frisch. Daher wird die Jacke übergezogen, denn jetzt soll es den Berg mit den Rädern runter gehen. Anfangs ist der Weg sehr steinig (Unwetterschäden) und daher gehen wir es eher vorsichtig an. Nach knapp drei Kilometern kommen wir an einen gut befestigten Forstweg und jetzt lassen wir unsere Bikes ordentlich laufen. Wir mussten jedoch trotzdem immer auf Sicht und bremsbereit fahren, da auch einige wenige Wanderer den Weg benutzten. Nach 12,5 km und 1340Hm tiefer, kommen wir mit leicht erhitzten Bremsen in Reith im Alpbachtal an. Hier kehren wir kurz auf eine stärkende Kaspressuppe beim Kirchenwirt ein. Nach insgesamt 19,7 km sind wir wieder wohlbehalten zurück am Campingplatz.

 

000_Downhill-Tour.gpx
GPS eXchange Datei 83.3 KB

 

Tour Zillertalradweg

 

Laut Wettervorhersage soll der heutige Tag der Heißeste dieser Woche werden. Trotzdem entschließen wir uns für eine gemeinsame Fahrradtour in das Zillertal. Vom Campingplatz weg geht es über Brixlegg runter zum Inntalradweg. Nach zirka 10 Kilometern biegen wir in den Zillertalradweg ein und es geht entlang der Ziller immer leicht ansteigend bis nach Mayrhofen. In Mayrhofen bleiben wir nur kurz auf ein Getränk und es geht wieder zurück. In Ramsau liegt direkt am Radweg ein kleines nettes Caferestaurant, das Sonnengartl. Hier stoppen wir und werden freundlich empfangen. Auch essen wir hier recht gut. Jetzt geht es die restlichen 40 Kilometer zurück. Nach insgesamt gut 90 Kilometern und rund 542Hm Gesamtstrecke, biegen wir wieder auf unseren Campingplatz ein.

 

000_Zillertalradtour.gpx
GPS eXchange Datei 192.8 KB

 

Tagesausflug Zillertaler Höhenstraße

 

Für heute wird ab dem Nachmittag Regen vorher gesagt. Daher geht es noch mal auf die Berge. Mit unserem PKW wollen wir gemeinsam die 48 Kilometer lange Zillertaler Höhenstraße bis auf einer Höhe von 2.020 Metern befahren. Die Alpenstraße wurde zu Beginn der 60er Jahre erbaut und diente ursprünglich den Bauern zur einfacheren Bewirtschaftung der Almen. Einige Jahre später wurde die Straße auch für Gäste geöffnet. In Ried im Zillertal biegen wir in die Höhenstraße ein. Die erste 8km lange Zufahrtsstraße ist mautfrei. Wer weiter möchte, zahlt für einen PKW € 8,- Gebühr. Diese ist jedoch jeden Cent wert. Ein Großteil der Streckenabschnitte befindet sich meist oberhalb der Baumgrenze in Höhenlagen zwischen 1700 und bis 2100 Metern. Traumhafte Ausblicke auf die Zillertaler Alpen begleiten uns während der gesamten Fahrt und zahlreiche Jausenstationen sowie Berggasthöfe laden zum Verweilen entlang der Alpenstraße ein.

Bei der Kaltenbacher Schihütte machen wir Halt. Auf über 1800m wurde hier ein Murmeltier Park angelegt. Auch eine herrliche Aussicht kann hier genossen werden.

 

 

Es geht weiter. Der Straßenverlauf ist teilweise sehr steil und hat oft nur eine Breite von 2,5m. Daher ist vorausschauendes Fahren nötig. Die häufigen Ausweichbuchten machen jedoch das aneinander vorbeikommen immer möglich. Es geht weiter und immer wieder machen wir kleine Fotostopps. Für eine Kaffeepause kehren wir im Alpengasthof Hirschbichlalm ein. Der Hausherr spielt hier für seine Gäste sogar kurz mit seiner Knöpferlharmonika auf. Ich steige dann noch auf die Kapelle der Zellberg Buam auf, welche 2005 errichtet wurde. Hier oben genieße ich die herrliche Aussicht auf das Alpenpanorama.

 

 

Wieder fit für die Weiterfahrt geht es jetzt die Zillertaler Höhenstraße hinunter bis nach Hippach. Das Wetter ist stabil und daher wollen wir den Tag nutzen und entschließen uns noch die Zillertalstraße bis zum Schlegeisspeicher zu fahren. Wir durchfahren Mayrhofen und über Klausenalm/Ginzling kommen wir zur Mautstelle. Für die 7km bis zum Schlegeisspeicher berappen wir stolze € 12,50. Jedoch von hier oben hast du einen herrlichen Blick auf den Hintertuxer Gletscher. Wir spazieren an der Staumauerkrone einlang. An der Mauer hoch befindet sich auch ein Klettersteig, welcher gerade von einem Mädl und Burschen bestiegen wird. Der Speicher ist ein großer Staussee der Tauernkraftwerke AG. Er liegt auf 1782m Höhe und hat eine Ausdehnung von 2 km². Das Sperrwerk ist als doppeltgekrümmte Bogengewichtsmauer (131m Höhe, 725m Kronenlänge, 129 Mio. m³ Speicherinhalt) ausgeführt und wird von einem Messsystem mit rund 700 Messstellen überwacht. Das Wasser des Schlegeisspeichers fließt durch einen 7,8 Kilometer langen Triebwasserstollen zum Kraftwerk Roßhag und nach der Stromerzeugung durch einen 8,6 Kilometer langen Stollen weiter zum Stillupspeicher. Hunger macht sich bemerkbar und wir fahren die wenigen Meter zur Dominikushütte hoch. Von der Terrasse hast du einen schönen freien Blick auf Stausee und Gletscher. Wir werden freundlich bedient und essen gut. Von Westen her ziehen bereits die ersten dichten Wolken auf. Auf dem Rückweg zum Campingplatz beginnt es bereits zu regnen und es kühlt auf 19°C ab.

 

 

Gemütlicher Campingalltag

 

Es ist stark bewölkt und es regnet. Daher fahren wir mit dem PKW zum nahegelegenen CP Toni, wo es heute einen Handwerksmarkt mit Festzelt gibt. Wir schauen uns die Stände mit den Angeboten an. Die Besucher werden mit Bussen herangefahren und rasch ist das Festzelt voll. Dieser touristisch übertriebene Trubel ist nichts für uns, daher fahren wir nach Kramsach einkaufen. Der Regen hat aufgehört und die Sonne kommt hervor. Wieder beim Wohnwagen werden die gestern gefundenen Steinpilze zugeschnitten und eine sehr gute Schwammerlsauce gemacht. Dazu gibt es Bandnudeln und Tiroler Speckknödel. Gegen 15.00 Uhr hören wir Glockengebimmel. Die geschmückten Kühe vom Almabtrieb kommen an unserem Campingplatz vorbei – ziemlicher Rummel und Verkehrschaos. Den restlichen Tag lassen wir gemütlich ausklingen.

 

 

Radtour nach Schwarz

 

Frühmorgens lacht bereits die Sonne vom Himmel. Nach dem Frühstück geht es auf die Räder und wir fahren gemeinsam mit Hildegard und Hansi den Inn am Radweg entlang bis nach Schwaz. Im Zentrum in der Fußgängerzone erstehen wir ein super italienisches Eis. Danach schauen wir noch in die Kirche Maria Himmelfahrt und anschließend geht es ins nahegelegenen Gasthaus Goldener Löwe zum essen.

 

 

Wieder gestärkt treten wir den Rückweg an. Diesmal fahren wir am rechten Flussufer durch kleine Ortschaften zurück Richtung Kramsach. Bei Brixlegg fahren Hildegard und Hansi weiter nach Rattenbach und Hilde und ich besichtigen den Museumsfriedhof in Kramsach.

 

 

Danach fahren wir zum Kloster Hilariberg hoch. Die Einsiedelei mit der Kapelle Maria steht in einem Wald auf einen kleinen Hügel am Rande von Kramsach und wurde 1689 gegründet. In der Kapelle findet gerade eine Messe statt. Daher stören wir nicht und fahren weiter. Am Panoramaweg geht es durch den Wald bis zur Wallfahrtskirche Mariathal. Die Basilika zum Hl. Dominikus wurde 1267 erbaut. Wir besichtigen die Wallfahrtskirche und anschließend fahren wir nach 52km und überschaubaren 455Hm wieder zurück zum Campingplatz.

 

000_Radtour.gpx
GPS eXchange Datei 128.1 KB

 

Hansi in der Kletterwand

 

Wieder ein schöner sonniger und warmer Tag. Hansi möchte das Wetter nutzen und eine Kletterwand besteigen. Hilde und ich fahren ihn zum Parkplatz und dann steigen wir die 260m hoch bis zur Einstiegsstelle. Hansi hängt sich ein und steigt die steile Wand hoch. Wir gehen zurück zum Parkplatz und fahren zum CP zurück. Zwei Stunden später kommt Hansi wieder wohlbehalten zurück. Am Nachmittag hüpfen wir zur Abkühlung noch in den CP-eigenen Pool.

 

 

Hintertuxer Gletscher

 

Der Tag beginnt voll sonnig. Ein guter Tag um wieder auf die Berge hinauf zu kommen. Mit dem PKW fahren wir alle gemeinsam bis nach Hintertux. Um €36,- pro Person lösen wir ein Ticket für die Seilbahnfahrt auf den Hintertuxer Gletscher. Zweimal umsteigen und wir sind auf 3250m.

 

Hier oben haben wir dann 3°C und Schnee und Eis. Auch Schifahrer sind unterwegs. Das Panorama ist gigantisch und wir genießen die tolle Aussicht. Andererseits erschreckt uns die Auswirkung der Luftverschmutzung und der Klimaerwärmung.

 

Danach geht es mit der ersten Bahn wieder runter und an der Zwischenstation auf 2660m im Fernerhaus essen wir. Die Wolken ziehen immer mehr zu und wir fahren komplett runter zum Parkplatz. Kaum am Campingplatz, beginnt es leicht zu regnen und gegen 18.00 Uhr zieht ein leichtes Gewitter auf. Wir ziehen uns in unsere Wohnwägen zurück und lassen den Tag mit Regengeprassel und Donnergrollen ausklingen.

 

 

Einkaufstag

 

Wieder ein herrlich sonniger Tag. Trotzdem ist heute Shopping angesagt. Zuerst fahren wir zur Landwirtschaftlichen Fachschule für Milchwirtschaft nach Rotholz. Hier kaufen wir super Käse ein. Danach geht es zu einem in der Nähe liegenden Bio-Bauernhof und kaufen Obst und Gemüse. Jetzt fahren wir zur Trachtenwelt Zillertal. Hier finden wir ein Eldorado an Trachtenmode. Ich finde zwei T-Shirts (eins zur Lederhose passenden und eines für die Motorradkluft). Hansi hüpft in eine Lederhose und findet ein passendes Hemd dazu. Hildegard findet ebenfalls, nach längerem Probieren ein passendes Dirndl mit Bluse. Da es für den Einkauf Kaffeemarken gibt, genießen wir im Anschluss auf der Geschäftsterrasse noch jeder einen hervorragenden Cappuccino.

Es wird Zeit für den Rückweg. Wieder bei den Wohnwägen, wird gekocht. Es werden die Zillertaler Krapfen schwimmend im heißen Öl herausgebacken. Mit grünem Blattsalat ein herrliches Gericht. Und als Draufgabe kommen dann auch noch die süßen Krapfen mit Marillenmarmelade ins Öl – einfach Spitze. Mit einem guten Glas Wein klingt der Tag aus.

 

 

Radtour Achensee

 

Auch heute lacht die Sonne uneingeschränkt vom Himmel. Wir packen die Bikes in und auf das Auto. Gemeinsam fahren wir zum Achensee hoch. Außerhalb von Maurach beim Seespitz parken wir. Auf den Rädern geht es am Ostufer des Sees entlang. Der Weg ist hervorragende angelegt und fordert kaum die Wadeln. Das Seeufer ist nicht verbaut und daher hast du immer wieder herrlichen Ausblick auf das Wasser und die umliegenden Almen.

Wir kommen auch an einer kleinen Kletterwand vorbei. Hier hängt gerade ein 3 ½ jähriger Bub im Seil, welches sein Papa sichert. Der kleine Bursche macht das ganz geschickt. Nach zirka 10km erreichen wir das Nordende des Achensees. Wir wollen noch weiterradeln und kommen nach Aichkirch. Verwöhnt von der herrlichen Achenseelandschaft kehren wir wieder um. Auf dem Rückweg finden wir ein kleines nettes Restaurant am Straßenrand – Restaurant See Eck.

Wieder gestärkt geht es zurück zum Achensee. Der späte Sonnenstand lässt das Wasser und die umliegenden Almen wieder in neues Licht tauchen. Rasch haben wir unser Auto am Parkplatz Seespitz erreicht. Wir verlängern das Parkticket und radeln weiter nach Pertisau. Wir flanieren mit unseren Rädern an der Promenade vorbei und kehren noch auf einen Kaffee und Kuchen ein. Es geht zurück zum PKW. Wir laden von unseren beiden Mädls die Räder in das Auto. Hansi und ich wollen noch mit den Rädern nach Wiesing runter. Hilde und Hildegard fahren ab und wir steigen in den Bike Trail Tirol ein. Großteils auf Schotter geht es rasant talwärts. Nach 43km, 494m hinauf und 883m abwärts, treffen wir unsere Mädls wieder wohlbehalten in Wiesing. Die Räder kommen aufs Auto und nach einem herrlichen Tag geht es zurück zum CP.

 

Wanderung Schatzbergalm

 

Ein tadelloser Tag für die Berge beginnt. Hilde und ich wollen nach Wildschönau in den Kitzbühler Alpen. Mit dem Auto geht es rund 31km bis zum Ort Auffach. Hier parken wir und mit der Gondelbahn geht es zwei Stationen hoch auf die Schatzbergalm (1776Hm). Von hier wandern wir bei angenehmen 18°C und herrlichem Panorama auf dem Rundwanderweg entlang. Am Grad wandernd, kommen wir zur Hütte „Gipfö Hit“. Hier verweilen wir kurz auf der Terrasse und füllen unseren Flüssigkeitsbedarf auf. Es geht weiter bis zu dem kleinen Speichersee und unter dem Hang gelangen wir nach zwei Stunden wieder zurück zur Gondelstation.

000_Rundwanderweg.gpx
GPS eXchange Datei 27.1 KB

 

Mit der Gondel fahren wir bis zur Mittelstation zurück und kehren hier im Berghaus Koglmoos ein. Danach geht es mit der Gondel runter zum Parkplatz. Mit dem PKW wollen wir noch zur Schönanger Alm. Nach rund 7km erreichen wir diese und parken beim Alpengasthof. Zu der dahinterliegenden Schaukäserei geht es zu Fuß. Hier kaufen wir gut ein. Danach geht es noch zur kleinen Holzkapelle hoch. Am späten Nachmittag biegen wir dann wieder in unserem Campingplatz ein.

 

Einkaufsfahrt und Abschiedsessen

 

Heute Nacht überrollte uns eine Kaltfront mit Regen und Wind. Am Morgen ist es noch bewölkt, trotzdem versucht die Sonne immer wieder kurz durchzukommen. Wir fahren einkaufen. Auf der Strecke begegnen wir Kühe, welche von der Alm ins Tal gebracht werden.

Um 17.00 Uhr gehen wir dann gemeinsam in das CP-Restaurant sehr gut essen – sozusagen das Abschiedsessen für Hansi und Hildegard, da diese morgen wieder die Heimreise antreten.

 

Mariastein

 

Nach einer Sturmnacht hängen noch dicke fette Wolken vom Himmel und es hat morgens 8°C. Gegen Mittag hellt es immer mehr auf und die Sonne kommt hervor. Aber die Tagestemperaturen kommen nicht über 14°C.

Wir kochen uns ein gutes Lachsfilet und danach wollen wir nach Wörgl Geschäfte schauen. Anschließend fahren wir noch etwas durch die herrlich sonnige Gegend und kommen nach Mariastein. Von weitem ist bereits die imposante Pilgerkirche zu sehen. Trutzig steht sie auf einem Fels. Die Kirche ist geöffnet und wir besuchen diesen beschaulichen Ort. Über mehrere Stockwerke sind unterschiedliche Andachts- und Kirchenräume verteilt. Zutiefst beeindruckt verlassen wir wieder diese Pilgerkirche, welche direkt am Jakobsweg liegt. Wenige Meter oberhalb liegt das Hotel und Gasthof Mariasteinerhof. Wir kehren auf Kaffee, Tee und Torte ein. Anschließend geht es wieder zurück zum Wohnwagen.

 

 

Spaziergang durch die Kaiserklamm

 

Ein herrlicher Sonnentag beginnt. Heute wollen wir in die Kaiserklamm. Zirka 300m nördlich vom Kaiserhaus (Brandenberg, Aschau 81) parken wir und steigen in die romantische Kaiserklamm ein. Die Klamm ist eine kurze, aber sehr schöne Schluchtenlandschaft, welche rasch auf Steigen durchwandert ist. Mehrere Wanderwege schließen an. Wir gehen die Schlucht jedoch wieder zurück und fahren anschließend durch die beschauliche Landschaft um Brandenburg zurück zu unserem Campingplatz.

 

Radtour in die Karwendeltäler

 

Es hatte in der Nacht rund 6°C, aber die Sonne wärmt rasch. Der Tag ist ideal für eine Radtour. Wir packen unsere MTBs auf den Radträger unseres Autos und fahren zum Achensee hoch. In Pertisau biegen wir bei der ersten Einfahrt links ab. An der Karwendel-Bergbahn geht es vorbei und gerade weiter in die Karwendeltäler. Bei der Mautstation am Parkplatz stellen wir unser Auto ab und die MTBs kommen vom Träger. Zuerst geht es die rund 5km auf die Gern Alm hoch. Die Strecke steigt leicht, aber stetig an und führt uns zuerst am Alpengasthof Pletzachalm vorbei. Drei Kilometer weiter erreichen wir den Alpengasthof Gern Alm. Hier kehren wir um und es geht auf gleicher Strecke wieder runter.

Zurück am Eingang in die Karwendeltäler, biegen wir jetzt rechts weg und folgen am rechten Ufer dem Falzthurnbach. Die Falzturnalm lassen wir vorerst links liegen und fahren weiter auf Asphalt, bis wir nach gut 7km den Alpengenusshof Gramai Alm erreichen. Hier kehren wir ein und genießen auf der Terrasse die herrlich warme Sonne. Wir treten den Rückweg an. Vom Alpengenusshof fahren wir vorerst abwärts. Bei der ersten Möglichkeit geht es rechts weg durch das ausgetrocknete Flussbett auf den Wander- und Radweg. Auf Forst- und Waldboden geht es dann flott bis zum Alpengasthof Falzthurnalm. Wenige Meter weiter geht es an der Sennhütte vorbei und nach insgesamt etwas über 23km und 500Hm erreichen wir wieder unser Auto am Parkplatz. Zurück am Campingplatz wird zuerst geduscht und anschließend gönnen wir uns bei herrlichem Abendrot im CP-Restaurant ein hervorragendes Hufsteak.

000_ Mountainbike-Tour.gpx
GPS eXchange Datei 70.8 KB

 

Mountainbiketour Wildschönau

 

Der Tag beginnt mit Sonne und die Temperaturen steigen wieder angenehm an. Heute wollen wir mit den Mountainbikes nach Wildschönau. Im Ort Auffach parken wir und die Räder kommen vom Träger. Auf Asphalt geht es rund 6km stetig bergauf zum Alpengasthof Schönanger Alm. Ab hier fahren wir auf Schotter weiter zur kleinen Holzkapelle rauf. Dem Rundwanderweg folgend (ist auch für Mountainbiker erlaubt), fahren wir zuerst nur leicht ansteigend. Ab Höhe Kundlalm geht es dann satt hoch, bis wir den höchsten Punkt der Strecke von 1420m erreichen. Ab jetzt heißt es kräftig, aber dosiert die Bremsen ziehen und nach rund 2,5km Abfahrt sind wir wieder beim Alpengasthof Schönanger Alm. Hier kehren wir ein um uns wieder zu stärken und genießen auf der Terrasse die herrliche Bergsonne. Zur Gästeunterhaltung trägt ein musikalischer Alleinunterhalter bei. Wieder fit, freuen wir uns jetzt auf die rasante Abfahrt nach Auffach zum Parkplatz. Nach knapp 18km und 576Hm sind wir wieder beim Auto zurück.

000_MTB-Tour.gpx
GPS eXchange Datei 79.3 KB

 

Rad-WM-Tag Herren

 

Heute ist ein Faulenzertag angesagt. Die Rad-WM 2018 ist schon seit zwei Tagen im Gange und die junge ehemalige Tiroler Mountainbikerin Laura Stiggler hat in der Juniorenklasse der Damen bereits den World Champion-Titel in der Tasche. Heute soll die Rad Elite der Herren am Campingplatz vorbei kommen. Die jungen Campingplatzbetreiber Georg und Angelika waren bereits im Vorfeld zur Rad WM 2018 in Tirol engagiert und fungierten auch während der Rennen als Streckenwarte. Hilde und ich suchten uns einen fototauglichen Aussichtsplatz. Bald kommen die ersten Polizeimotorräder um die Straße zu sichern und die nahenden Radrennfahrer anzukündigen. Als dann auch der Polizeihubschrauber sichtbar wird, sind die Fahrer nicht mehr weit. Von Kufstein kommend, treten die Athleten in hohem Tempo am Campingplatz vorbei. Die Zuschauer und Fans vom Campingplatz und am Straßenrand feuern die Fahrer mit Fahnen, Gesten und Kuhglockengeläut enthusiastisch an. So schnell wie der Rennfahrerpulk gekommen ist, so schnell sie diese in der nächsten Kurve auch schon wieder verschwunden. Danach noch einige Nachzügler und nach knapp 20 Minuten ist das Spektakel auch schon wieder vorbei. Trotzdem war es ein Erlebnis eine Rad WM auch einmal live erlebt zu haben.

So, jetzt geht es zurück zum Wohnwagen und die am Vortag gefunden Steinpilze werden verkocht. Jedenfalls ist die Vorfreude auf das morgige Rennen der Damen bereits groß.

 

 

 

Rad-WM-Tag Damen

 

 

Auch heute nehmen wir uns nicht viel vor. Der Tag ist schön und wir genießen den Tag am Campingplatz. Für den frühen Nachmittag sind die WM-Radrennfahrerinnen angesagt. Nach einem kleinen Mittagssnack gehen wir wieder zur Straße vor. Auch heute suche ich mir einen geeigneten Standort für hoffentlich gute Fotos. Auch die Damenelite kommt von Kufstein gestartet. Gleiches Prozedere wie gestern. Die Streckenposten beziehen Platz, die Polizei macht die Straße frei und bald sind die Fahrerrinnen in Anfahrt. Die ersten beiden Ausreißerinnen schießen mit gutem Vorsprung zum Hauptfeld am Campingplatz vorbei. Nach kurzem Warten kommt das geschlossene Hauptfeld. Unter frenetischem Jubel jagen die Heldinnen Rad an Rad an den Zuschauerreihen vorbei. Den Windschatten nutzend, soll ja taktisch klug und kräfteschonend die Sprinteinfahrt in Innsbruck erreicht werden.

 

Nachdem die Show vorbei ist, wird die morgige Abfahrt zur Heimreise vorbereitet. Schnell sind die "sieben Sachen" sicher verstaut. Anschließend bezahle ich den Campingplatz und wir gehen noch einmal hoch zum Camping-Restaurant essen.

 

30.09.2018

 

Heute ist Abreisetag.

Am Vortag haben wir bereits die Campingplatzrechnung beglichen, denn wegen der Straßensperren während des Radrennens wollen wir vor 09.00 Uhr auf der Straße sein. Um 07.00 Uhr gibt es Frühstück. Danach verabschieden wir uns von den Campingnachbarn und den Platzbetreibern. Dann wird angehängt und um 08.30 Uhr sind wir on the road. Die Heimfahrt gelingt ohne Verkehrsprobleme. Ab Amstetten macht sich Wind bemerkbar, trotzdem verfolgt uns der Wohnwagen tadellos stabil. Mit kurzen Zwischenstopps biegen wir nach 463km vor 15.00 Uhr zu Hause ein.

 

TIPPs

 

Seencamping Stadlerhof

www.camping-stadlerhof.at

Seebühel 15, 6233 Kramsach

Tel.: +43 (0)5337 63371

Email: office@camping-stadlerhof.at

Der Campingplatz ist äußerst liebevoll und engagiert von der Familie Sappl geführt und bietet viel Gemütlichkeit und Komfort. Der Platz liegt in sonniger Lage direkt neben dem Krummsee und verfügt über 130 Stellplätze (90 davon für Individualtouristen) mit sämtlichen Anschlüssen (Strom 10A CEE für 4 kwh/d, Wasser, Abwasser, Kabel-TV und WLAN am gesamten Platzgelände). Im Einfahrtsbereich findest du auch Übernachtungsplätze - ideal für die Durchreise. Die Sanitäranlagen sind sauber und gepflegt. Warmwasser steht ausreichend zur Verfügung. Entspannung findest du in geheizten Schwimmbad und in der Sauna. Für uns einzigartig war das platzeigene Restaurant die Genuss Schmied´n! Hier wirst du bei urigem Ambiente mit regionaler Küche auf höchstem Niveau verwöhnt.

 

Alpbachtal Seenland Card Sommer

Beim check in am Seencamping Stadlerhof erhälst du kostenlos die Alpbachtal Seenland Card. Damit kannst du täglich aus einem tollen Freizeitangebot auswählen und kostenlos die Sommerbergbahnen im Alpbachtal, den Regiobus, die Schwimmbäder, die Aktivprogramme und vieles mehr kostenlos nutzen!

 

Achensee

Der Achensee ist Tirols größter See und liegt eingebettet in der herrlichen Berglandschaft des Karwendel- und Rofangebirges. Neben Wandern, Radfahren und Mountainbiken bietet sich hier jede Art von Wassersport im Sommer an. Die Ferienregion Achensee ist für das Wirken und Sterben der Heiligen Notburga bekannt. Einzigartig ist hier die 115-jährige Geschichte des Steinölabbaus. Seit 1902 wird hier das wohltuende und pflegende Tiroler Steinöl aus dem Ölschiefer gewonnen und zu Salben, Lotionen, Cremen und Shampoos verarbeitet.

 

Wiedersbergerhorn

Das Wiedersberger Horn ist ein Berg im Alpachtalm mit 2127m und ein herrliches Wandergebiet. Es ist mit Seilbahnen erschlossen, mit welche du auch dien Mountainbike mit hochnehmen kannst. Von der Bergstation des höchsten Lifts des Skigebietes (2025 m) kannst du zum Gipfel über treppenartige Holzbalken zum Holzkreuz aufsteigen.

 

Zillertaler Höhenstraße

Die Zillertaler Höhenstraße ist eine Bergstraße im südlichen Teil des Zillertales und liegt  in den Tuxer Voralpen. Über fünf verschiedene Zufahrtswege kannst du diese Höhenstraße auffahren. Die Zufahrtsstraßen sind mautfrei. Für die knapp 20 Kilometer lange Zentralstrecke ist jedoch eine Mautgebühr zu zahlen. Die Zillertaler Höhenstraße hat einen strak gewundenem Verlauf und du fährst meist oberhalb der Baumgrenze zwischen 1700 und 2100 Metern. Die Panoramastraße führt bis zu ihrem höchsten Punkt, dem Arbisjochkopf auf 2133m. Auf der Scheitelstrecke hast überwiegend eine einspurige Fahrbahn mit immer wieder Ausweichstellen. Zum Befahren der Zillertaler Höhenstraße sollte eine gewisse Fahrroutine vorausgesetzt sein.

 

Schatzbergalm

Bei Wildschönau in Auffach führt eine Gondelbahn auf die Schatzbergalm mit seinen zahlreichen Wanderrouten. Hier findest du friedliche Almidylle auf 1800m.

 

Hintertuxer Gletscher

Im gesamten Bereich des Hintertuxer Gletschers öffnet sich dir eine herrliche Bergwelt. Die Bergbahn bringt dich auf drei Etappen (1. Etappe Sommerbergalm 2100m / 2. Etappe Tuxer Fernerhaus 2660m / 3. Etappe Gefrorene Wand 3250m)  ganz nach oben. Von gemütlichen Almwanderwegen bis zu anspruchsvollen Bergtouren findest du hier alles. Die Schifahrer und Snowboarder unter euch, finden hier an 365 Tagen im Jahr schneesichere und präparierte Pisten.

 

Mariastein

Mariastein ist mit seinen etwas über 36 Einwohnern nicht nur die kleinste Gemiende des Bezirkes Kufstein in Tirol, sondern sie ist auch eine der kleinsten Gemeinden Österreichs überhaupt. Dieser kleine Ort ist jedoch bekannt wegen seiner Wallfahrtskirche, welch von vielen Pilgern besucht wird. Auf einem rund 42 m hohen Bergfried thront diese ehemalige Burg, welche im 14. Jahrhundert der Sicherung der alten Römerstraße diente. Die Kirche im Turm ist über 150 Stufen erreichbar. Nach einem Marienwunder im 18. Jahrhundert  wurde die Burg zum Wallfahrtsort. Die Kirche im Turm ist über 150 Stufen erreichbar.  In der Burg ist der Fürstensaal mit reich geschnitzter Kassettendecke, ein Museum mit dem Tiroler Erzherzogshut und die ursprünglich gotische Gnadenkapelle mit der Gnadenmuttergottes und einem Rokoko-Altar zu bewundern.