Hinterstoder

ist eine kleine Gemeinde in Oberösterreich und gehört zum Berzirk Kirchdorf an der Krems. Der Ort liegt auf 599 m Höhe im Traunviertel und hat 926 Einwohner. Die lokale Entwicklung des Skifahrens brachte Skigrößen wie Johann Kniewasser und Hannes Trinkl hervor. Seit 1986 finden in Hinterstoder im Rahmen des Alpinen Skiweltcups Weltcuprennen statt. Super-G, Riesenslalom und Slalom werden hier ausgetragen. Im Jänner 2006 wurde die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke eröffnet, welchen nach dem Weltmeister Hannes Trinkl, der in der Region aufgewachsen ist, benannt.

Für den Wintersport bekannt, bist du hier aber auch für schöne und vielfältige Wanderungen, sowie für ausgiebiges Mountainbiken sehr gut aufgehoben.

13. - 15.07.2018

 

Anreise

13.07.2018

 

Mistelbach – Korneuburg (auf AB)

– Sankt Pölten (auf AB)

– AB Ausfahrt Loosdorf)

- Öd beim roten Kreuz - Wieselburg - Steinakirchen am Forst

- Randegg - Sankt Leonhard am Forst

- Waidhofen an der Ybbs – Rapoldeck

– Altenmarkt bei Sankt Gallen

– Hengstpass – Windischgarsten

– Vorderstoder – Hinterstoder (Quartier)

 Anfahrt 289km

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Die Koffer unserer KTM sind rasch gepackt und wir starten gegen Mittag. Es soll für drei Tage in das Stodertal gehen. Auf der Autobahn geht es flott voran. Bei Loosdorf nehmen wir die Ausfahrt. Zwischen St. Leonhard am Forst und Wieselburg kommen wir nach Öd beim roten Kreuz. Hier finden wir direkt an der Straße liegend das Restaurant Blumenhof. Hier machen wir Pause und essen hervorragend. Über Wieselburg kommen wir durch Randegg. Auf einem herrlichen Hochplateau geht es über St. Leonhard am Wald nach Waidhofen an der Ybbs. Rasch erreichen wir Altenmarkt bei St. Gallen. Wir biegen rechts weg in die Hengstpassstraße ein. Jetzt folgen 33km reinster Fahrspaß bis nach Windischgarsten. In Windischgarsten halten wir uns links nach Roßleithen und wir kommen ins Stodertal (Vorderstoder, Mitterstoder, Hinterstoder). Rasch finden wir unser Quartier, das Landhaus Bürtlmair. Bei der Reservierung hatten wir vereinbart, dass ich mich telefonisch melde, da die Betreiber des Landhauses auch einen Bauernhof bewirtschaften. Rasch ist Frau Maria Bürtlmair beim Landhaus. Wir werden äußerst nett und zuvorkommend begrüßt und ins Haus gelassen. Das Einchecken erledigen wir auf der kleinen gemütlichen Terrasse. Das erste Getränk (natürlich ein kühles Blondes) geht auf Kosten des Hauses. Wir unterhalten uns sehr gut und erhalten nicht nur die Pyhrn-Priel Gästekarte, sondern auch gut Tipps zur Region. Dann geht es auf die Zimmer zum Duschen und Umziehen. Danach machen wir einen kleinen Spaziergang an der Steyr in den Ort Hinterstoder (Prielkreuzrunde). Wir marschieren über den Flötzerweg an einem schön angelegten Teich vis a vis der schön restaurierten ehemaligen Pension Prielkreuz vorbei. In diesem schwimmen riesige Störe. Danach kommen wir an einer kleinen alten Mühle vorbei. Es geht weiter an einer liebevoll und großzügig angelegten Kneippanlage vorbei. Bald biegen wir in den Ort Hinterstoder ein. Wir flanieren etwas die Straße entlang, kommen an der fast 140 Jahre alten Kaiserlinde vorbei und essen dann im Gasthof Jaidhaus. Danach geht es die letzten paar hundert Meter wieder zurück zu unserem Zimmer. Ziemlich müde fallen wir in die kuscheligen Matratzen.

 

Tour

14.07.2018

 

Quartier/Hinterstoder

- Almsee - Traunsee - Langbathsee

- Bad Ischl - Bad Aussee - Liezen

- Pyhrnpass - Spital am Pyhrn

- Gleinkersee - Windischgarsten

- Hengstpass - Karlhütte

- Windischgarsten - Hinterstoder - Höss

- Quartier/Hinterstoder

Tour 319km

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Um 07.15Uhr kitzelt uns die Sonne wach. Auf unserem Balkon genießen wir den herrlich wolkenfreien Morgen und das Rauschen der danebenliegenden Steyr. Kurz nach 08.00 Uhr geht es zum Frühstück. Das Buffet ist herrlich hergerichtet, das kernweiche Ei steht schon am Tisch und der heiße Kaffee wird gebracht. Herz, was willst du mehr. Gut eineinhalb Stunden frühstücken und unterhalten wir uns mit den anderen Gästen und der Chefin. Dann geht es auf das Zimmer zurück und wir steigen in unsere Motorradkluft.

Die heutige Tour soll uns zu kleinere Seen in der Region führen. Wir steuern zuerst den Almsee an. Der See liegt sehr idyllisch in einem Talschluss. Wir hatten diesen See schon vor über 25 Jahren einmal besucht. Nicht wirklich viel hat sich in der Zwischenzeit geändert. Es geht wieder zurück und über Gmunden kommen wir zum Traunsee. In Ebensee am Traunsee geht es dann scharf rechts weg zum Langbathsee. Dieser liegt mitten in einem Naturschutzgebiet am Fuße des Höllengebirges. Viele Badegäste säumen das Ufer des Sees, welcher auch bei Wanderern sehr beliebt ist. Im Strandrestaurant genehmigen wir uns einen Eiskaffee.

Wieder auf der KTM, cruisen wir über Bad Ischl, Bad Goisern und Bad Aussee nach Bad Mitterndorf. Rechts von uns der Grimming, an der Kulm Schanze vorbei, kommen wir nach Liezen. Jetzt geht es über die Pyhrnpassstraße nach Spital an der Pyhrn. Hier biegen wir zum Gleinkersee ein. Der See liegt auf 806m mit herrlichem Panorama. Daneben gibt es ein Restaurant mit einer Zeltwiese und einem kleinen Campingplatz. Viele nutzen das herrliche Wetter an diesem Samstag und bevölkern ordentlich den See.

Weiter geht es nach Windischgarsten und dann über den Hengstpass. Wir wollen heute bei der Karlhütte einkehren. Es ist etwa 15.00 Uhr und wir finden ausreichend Platz in dem lieblichen Gastgarten. Wir essen ein herzhaftes Almgröstl  und zum Kaffee gibt es eine hervorragende Jägernusstorte.

Gut gestärkt fahren wir wieder über Windischgarsten nach Hinterstoder rein. Am Ortseingang biegen wir links weg auf den mautpflichtigen Fröstlweg auf die Höss. Da wir die Pyhrn-Priel Karte haben, müssen wir keine Maut bezahlen. Gut 10km schwingen wir uns von knapp 600m auf 1400m hinauf. Vor dem Berghotel Hinterstoder (liegt total im Sommerschlaf) halten wir und genießen den tollen Panoramablick. Danach geht es wieder runter und wir steuern unser Quartier an. Raus aus den Klamotten und unter die Dusche.

Wir marschieren nochmals den Flötzerweg wie am Vortag.

Heute kehren wir in der "Dorfstub´n" in Hinterstoder ein. Der Hunger ist zwar nicht sehr groß, aber das Beeftatar schmeckt hervorragend. Danach geht es zurück zum Landhaus und in die Betten.

 

Heimreise

15.07.2018

 

Hinterstoder - Windischgarsten - Hengstpass

- Palfau - Wildalpen - Gußwerk

- Mariazell - Terz - Ulreichsberg

- Sägemühle - Puchenstuben - Hotel Winterbach

- Frankenfels - Kirchberg an der Pielach

- Rabenstein an der Pielach - Hofstetten

- Sankt Pölten (AB) - Korneuburg (AB) - Mistelbach

Heimfahrt 350km 

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Nach einer herrlichen Nacht geht es total ausgeschlafen zum Frühstück. Wie bereits am Vortag, auch heute wieder ein reichlich gedecktes Frühstückbuffet, kernweiches Ei und dampfenden Kaffee. Anschließend wird die Rechnung für das Quartier beglichen und es geht nochmal aufs Zimmer zum Packen. Rasch sind die wenigen Wäsche- und Toilettartikel in den Innentaschen der Koffer verstaut. Die Rukkakleidung wieder am Körper, die Taschen in den Koffern, verabschieden wir uns von der netten Chefin des Landhauses. Die Helme auf den Kopf und der Startknopf für die Heimreise kann gedrückt werden.

Es soll nicht die schnellste oder kürzeste Route sein, sondern wir wollen durch die Wildalpen und das Mariazellerland unser zu Hause ansteuern. Und so geht es über Windischgarsten nochmals über den Hengstpass nach Palfau. Hier biegen wir rechts weg in die Wildalpen und fahren die Salza entlang. Viele Kajak- und Raftingfahrer bevölkern den Fluss. Nach einem kurzen Stopp geht es weiter nach Gußwerk und Mariazell. Die B21 geht es dann bis Gscheid und hier biegen wir scharf links weg auf die L101. Über Ulreichsberg kommen wir nach Sägemühle und über die B28 kommen über Puchenstuben runter nach Winterbach. Wir biegen ab zum Hotel Winterbach. Hier essen wir auf der Terrasse mit schönem Ausblick auf die Mariazellerbahn und runter nach Laubenbachmühle. Ein Kaffee mit einem Stück Winterbachtorte runden das Menü ab. Wieder fit für die Weiterfahrt, geht es über Frankenfels nach Kirchberg an der Pielach. Über Rabenstein an der Pielach und Hofstetten kommen wir nach Sankt Pölten, wo wir auf die Autobahn auffahren und über Korneuburg wieder wohlbehalten unser Zuhause erreichen. 

INFOs:

Hinterstoder ist eine kleine Gemeinde in Oberösterreich und gehört zum Berzirk Kirchdorf an der Krems. Der Ort liegt auf 599 m Höhe im Traunviertel und hat 926 Einwohner. Die lokale Entwicklung des Skifahrens brachte Skigrößen wie Johann Kniewasser und Hannes Trinkl hervor. Seit 1986 finden in Hinterstoder im Rahmen des Alpinen Skiweltcups Weltcuprennen statt. Super-G, Riesenslalom und Slalom werden hier ausgetragen. Im Jänner 2006 wurde die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke eröffnet, welchen nach dem Weltmeister Hannes Trinkl, der in der Region aufgewachsen ist, benannt.

 

Der Almsee ist ein kleines Naturjuwel im oberösterreichischen Teil des Salzkammergutes. Er liegt im Almtal 11 km südlich von Grünau im Almtal, am Nordende des Toten Gebirges. Der See wurde früher Albensee genannt und ist 2,3 km lang und 700 m breit. Seit 1965 stehen der See und die nahe Umgebung unter Naturschutz. Will man die Seele baumeln lassen, ist der Almsee der ideale Platz dafür.

 

Die Langbathseen, der Vordere und der Hintere Langbathsee, liegen 8 Kilometer westlich von Ebensee am Fuße des Höllengebirges in einem Naturschutzgebiet. Der Vorderer Langbathsee ist 1,1 km lang und 400 m breit. Das glasklare Wasser mit Trinkwasserqualität, den Naturbadestränden und der herrlichen Bergkulisse, laden zum Verweilen und einem eventuellen Spaziergang rund um den See, oder eine Wanderung zum Hinterer Langbathsee (Gehzeit rund 45 Minuten) ein.

 

Der Gleinkersee ist ein 600 m langer und 400 m breiter See in Oberösterreich am Nordrand des Toten Gebirges im Gemeindegebiet von Spital am Pyhrn. Er liegt auf einer Seehöhe von 806 m, unmittelbar unterhalb des 1574m hohen Seespitz. Der windgeschützte See erwärmt sich an der Oberfläche sehr rasch und ladet zum Baden ein. Das Gasthaus Seebauer ist für seine Biospeisen bekannt. Ein kleiner Campingplatz ermöglicht auch das Übernachten vor Ort.

 

Der Hengstpass ist ein Gebirgspass (höchster Punkt 985m) in der oberösterreichischen Gemeinde Rosenau am Hengstpaß an der Grenze zur Steiermark. Der Passübergang ist als Landesstraße L 550 ausgebaut und verbindet die Orte Windischgarsten und Rosenau am Hengstpaß mit den teils in der Steiermark, teils in Oberösterreich liegenden Orten Oberlaussa und Unterlaussa und der steirischen Marktgemeinde Altenmarkt. Ein Eldorado für Motorradfahrer mit der tollen Einkehrmöglichkeit in der Karlhütte. Diese urige, naturbelassene Hütte (gemütliche Holzstube und idyllischer Gastgarten) bietet sich als Bikertreff an und verwöhnt mit traditionellen Bauernspezialitäten und Pfannengerichten.

 

Wildalpen findest du am Fuße des nördlichen Hochschwab mitten im Salzatal. Hier transportiert die II. Wiener Hochquellenwasserleitung täglich 220.000 m³ Trinkwasser in die Bundeshauptstadt Wien. Auf der B24 kannst du die über 35 km unverbaute wildromatische Salza perfekt verfolgen. Vorbei kommst du auch an der Wasserlochklamm. Eine starke Karstquelle bei Palfau, deren Abfluss durch die Wasserlochklamm des Wasserlochbachs in die Salza mündet. Die Salza ist ein Eldorado für Kajak- und Raftingtouren. An den vielen Einstiegsstellen kannst du das Treiben gut beobachten.

TIPP:

unser Quartier

Landhaus Bürtlmair

Mühlboden 10

4573 Hinterstoder

Tel.: +43(0)676 821 251 647

www.buertlmair.at

info@buertlmair.at

 

Restaurant Blumenhof

Öd beim roten Kreuz 1

3252 Petzenkirchen

Öffnungszeiten : Mo & Di Ruhetag (sonst ab 09.00 Uhr)

Tel.: +43(0)7416 52131

www.blumenhof.co.at

 

Karlhütte

Am Hengstpaß 20

4581 Rosenau am Hengstpaß

Öffnungszeiten: MO 09.00 -17.00 Uhr

                        DI & DO & FR & SA & SO 10.00 - 20.00 Uhr 

                        MI Ruhetag

Tel.: +43(0)7562 5367

Mobil: +43(0)664 9673165

Webseite

loeger@pptv.at