Hainburger Umgebung

03.04.2026

185km
185km

Viel Sonne, viel Wind. Hilde möchte nicht als Sozia mitfahren, daher nehme ich wieder die kleine Kati für meine Ausfahrt. Heute möchte ich ausschließlich über Asphalt jagen, und eines vorweg, die 390er macht dabei eine sehr gute Figur.

Über Matzen und Prottes fahre ich nach Gänserndorf. Von hier geht es durch das Marchfeld über die Donaubrücke nach Hainburg. Hier möchte ich die Bergstraße zum Braunsberg hochfahren – leider noch immer Wintersperre!? Weiter geht es Richtung Bratislava. Kurz vor der Grenze biege ich rechts weg nach Kittsee. Über Edelstal und Prellenkirchen erreiche ich Bad Deutsch-Altenburg. Hier zieht die Basilika Mariä Himmelfahrt (Maria Assumpta) mit ihren markanten romanischen Türmen, immer wieder meine Blicke beim Vorbeifahren auf sich. Daher biege ich heute ab und möchte mir diese genauer ansehen. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche ist eine ab 1050 in Bad Deutsch-Altenburg in vier Bauphasen errichtete romanisch-gotische dreischiffige Pfeilerbasilika. Der mittelalterliche Prachtbau steht erhöht im Nordosten des Ortes, unweit der Donau. Sie ist von einem Friedhof mit einer Umfassungsmauer aus Bruchsteinen umgeben. Die uralten Mauern präsentieren sich in einer prächtigen mittelalterlichen Fassade in originalem Ursprung. Im Inneren findest du dekorative Elemente. Die Kreuzrippen des Hauptschiffs, welches von Seitenschiffen durch Pfeiler in jeweils fünffacher Ausführung abgegrenzt sind, stammen aus der gotischen Phase. Der Innenteil der Kirche ist durch ein Gittertor versperrt. Daher kann ich nicht ganz ins Innere der Kirche. Weiter geht es, wieder über die Donaubrücke, nach Stopfenreuth und Eckartsau. Von hier fahre ich weiter über Pframa und Haringsee nach Lassee. In Folge erreiche ich Untersiebenbrunn. Zwischen Unter- und Obersiebenbrunn biege ich links weg zum „Franzosenfriedhof“. Der Friedhof ist ein Massengrab und erinnert an den Napoleon Krieg im Jahr 1809. Es kämpften die Soldaten Napoleons gegen die Habsburger in der Schlacht bei Deutsch Wagram. Am Rande dieser Schlacht wurde auch in der Nähe von Obersiebenbrunn gekämpft und es kam zum größten Reiterkampf der 2-tägigen Schlacht. Obersiebenbrunn war für die Franzosen das Aufmarschgebiet vor dem Angriff auf die Flanke der Österreicher bei Markrafneusiedl. Weiter geht es über Obersiebenbrunn nach Gänserndorf. Von hier fahre ich über Schönkirchen-Reyersdorf, Raggendorf, Groß-Schweinbarth, Gaweinstal und Höbersbrunn wieder nach Hause.


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